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Was ist die Wärme-Kraft-Kopplung (WKK)? Begriff und Definition

Die Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) ist der Oberbegriff für Verfahren, bei denen Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt werden. Mit der erzeugten Wärme wird das Heizsystem und in einem getrennten Kreislauf auch das Brauchwasser versorgt. Der Strom aus Wärme-Kraft-Kopplungen wird bei Ein- und Mehrfamilienhäusern selbst verbraucht. Überschüsse werden in das öffentliche Energienetz eingespeist.

Weil im Vergleich zu konventionellen Stromerzeugern auch die entstehende Wärme genutzt wird, wird ein höherer Nutzungsgrad erreicht. Dieser senkt die Energiekosten und den CO2-Ausstoss. In Ein- und Mehrfamilienhäusern werden Mini- oder Mikro-WKK-Anlagen genutzt, in Gebäudekomplexen zentralisierte WKK-Anlagen.

Durch Verbrennung oder physikalische Reaktionen wird in der Wärme-Kraft-Kopplung Strom gewonnen. Die dadurch erzeugte Abwärme wird über einen Wärmetauscher an den Pufferspeicher und das Heizwasser abgegeben. In den Abgasen vorhandener Wasserdampf wird kondensiert und diese Wärme wird auch dem Heizsystem zugeführt. Man kann die Wärme-Kraft-Kopplung auch mit einer Absorptionskältemaschine koppeln und so zur Kühlung nutzen.

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